Neue Studie zur Wirksamkeit regelmäßiger Bewegung

Eine Stunde Bewegung am Tag hilft!

von Conny Dollbaum-Paulsen

"Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft!" Emil Zatopek, Langstreckenläufer und Olympiasieger

Warum haben Menschen 240 Muskeln, große, kleine, sich autonom bewegende und andere, die willentlich trainierbar sind? Warum ist unser größter Muskel am Oberschenkel und nicht am Arm?

Weil wir zum Laufen gemacht sind und nicht zum Handstandmachen. Und weil wir gesünder älter werden, wenn wir uns jeden Tag angemessen bewegen - angemessen heißt: Ungefähr eine Stunde, sagt jedenfalls eine neue Studie.

Mehr als eine Millionen Menschen wurde über einen großen Zeitraum daraufhin untersucht, ob Bewegungsmangel tatsächlich mit einem erhöhten Risiko einhergeht, früher zu sterben. Und ob es tatsächlich wissenschaftlich erwiesen ist, dass tägliche Bewegung hilft, das Risiko, früher zu sterben, wieder auszugleichen oder gar zu verringern.

Das Ergebnis:
Langes Sitzen und die damit verbundene Bewegungslosigkeit sind ungesund. Das ist nicht neu.
Wohl aber der Beweis, dass ein tägliches Bewegungsprogramm von einer Stunde diese Risiken deutlich minimieren kann.

Mit anderen Worten: Alle SchreibtischsitzerInnen und Büromenschen können aufatmen, denn es ist vergleichsweise leicht, den Schaden wieder gut zu machen.
Was leider nur die halbe Wahrheit ist, denn sich jeden Tag die Zeit zu nehmen, sich ausgiebig und ausdauernd zu bewegen, gehört zu den wirklich schwierigen Aufgaben einer mitteleuropäischen Menschen, sei er oder sie berufstätig oder erziehend oder mit beidem beschäftigt.

"Es" zu tun, auch ohne Lust, auch im Winter, auch müde, ist die große Herausforderung, die es zu meistern gilt. Leider gibt es da nicht wirklich Hilfe, denn das Wesen von Bewegung ist aktiv, selbst gemacht und nicht delegierbar.

Ob Apps helfen?
Ja, zumindest drei Monate lang - und dann gilt wie bei allen anderen Lebenssitlveränderungen auch: die Entscheidung, sich zu bewegen muss intrinsisch, also aus dem Inneren heraus, motiviert sein.
Meist reicht es nicht zu wissen, dass etwas gesund ist - das sehen wir an Essgewohnheiten, Suchtverhalten und anderen Gewohnheiten, von denen wir wissen, dass sie uns schaden und die wir dennoch nicht mal eben so ändern können.

Hier finden Sie:

 

http://einfachgesund.tv/category/bewegung/

 

 

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